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Die 3 D´s – Dekarbonisierung, Dezentralisierung, Digitalisierung

Erneuerbare Energien und insbesondere die Energiewende sind ein umfassend diskutiertes Thema in der heutigen Zeit: Die Bundesregierung hat es sich bis 2020 zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen gegenüber dem Basisjahr 1990 um 40 Prozent und den Primärenergieverbrauch um 20 Prozent gegenüber 2008 zu senken. Die Reduktion von CO 2 -Abgasen soll bis 2050 den Wert 80 bis 95 Prozent erreichen. Dabei sollen beispielsweise bis 2050 erneuerbare Energien 55 Prozent des Stromverbrauchs in Berlin decken. Gleichzeitig sollen jedoch auch alle Kernkraftwerke in Deutschland bis 2022 abgeschaltet werden.

Der Energiemarkt sieht sich hierbei diversen Herausforderungen ausgesetzt: In erster Linie muss die Versorgungssicherheit gewährleistet sein. Gleichzeitig wird danach gestrebt, die benötigte Energie nachhaltig und umweltfreundlich zu erzeugen. Dabei soll die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands als Industriestandort weiterhin bestehen bleiben.

Wie die erneuerbaren Energien fit für den Energiemarkt gemacht werden, möchten wir in der diesjährigen Ausgabe des „Vision“-Projekts skizzieren. Dazu beschäftigen wir uns mit dem Thema „The 3 D´s – Decarbonization, Decentralization and Digitalization“.

Im Rahmen des englischsprachigen Seminars möchten wir, die Arbeitsgruppe Wirtschaftsingenieure e.V., den Teilnehmern aus ganz Europa einen Einblick in die Herausforderungen der Energiewende geben, sowie die Strategien und Maßnahmen ihrer nächsten Phase verdeutlichen.

Dabei soll ein besonderer Fokus auf die Reduktion der Kohlenstoffdioxidemissionen (Dekarbonisierung), die Dezentralisierung der Energieerzeugung sowie die Digitalisierung der Infrastruktur gelegt werden.

Das Format dieses einwöchigen Seminars gestaltet sich als eine interessante Mischung aus themenspezifischen Fachvorträgen, Unternehmensbesichtigungen, Workshops sowie Fallstudien. Damit wird den Teilnehmern nicht nur ein umfassendes Verständnis verschafft, sie werden außerdem zu weiterführenden Diskussionen angeregt.

Das Seminar wird ehrenamtlich von Studenten und ohne jegliche Gewinnerzielungsabsicht ausgerichtet. Daher ist für uns vor allem Unterstützung von Ihrer Seite von großer Bedeutung, um es erfolgreich durchführen zu können.

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Das Vision-Projekt

Seit 1993 wird die durch ESTIEM in Verbindung mit Hochschulgruppen aus ganz Europa organisierte europaweite Seminarreihe Vision angeboten. Der Fokus variiert hierbei jedes Jahr und stellt ein unkonventionelles Thema mit Bezug auf die interdisziplinären Themengebiete des Wirtschaftsingenieurwesens dar. Dabei werden zu jedem Thema mindestens sechs einwöchige und englischsprachige Seminare durchgeführt, die allesamt in Bezug zu dem Hauptthema des jeweiligen Jahres stehen. Zwei dieser Seminare werden in Kooperation mit dem ESTIEM-Projekt Business Booster durchgeführt, um den Teilnehmern Kenntnisse über die Gründung eines Startups zu vermitteln und Geschäftsideen in dem jeweiligen Themengebiet zu entdecken.

Auf einer Abschlusskonferenz werden abschließend die Ergebnisse aller Seminare zusammengetragen und die einzelnen Teilthemen zu einem Gesamtbild zusammengeführt.

Ein Vision-Seminar wird dabei von ca. 20 Studenten aus ganz Europa besucht und besteht aus verschiedenen Vorträgen, Workshops, Fallstudien, Unternehmensbesichtigungen sowie kulturellen Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten, um den Teilnehmern sowohl interaktives Lernen zu ermöglichen als auch interkulturelle Erfahrungen zu bieten.

Das diesjährige Thema: Erneuerbare Energien

Vor dem Hintergrund der Energiewende treten vor allem die Schlagwörter Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung immer wieder auf. Aus diesem Grund wird sich dieses Seminar mit dem Thema „The 3 D´s – Decarbonization, Decentralization and Digitalization“ befassen. Hierbei liegt der Fokus zum einen auf den Technologien und der Entwicklung erneuerbarer Energien, zum anderen auf den Strategien und Maßnahmen der Energiewende mithilfe der 3 D’s.

Letztendlich geht es um die folgende Frage: Wie sollen das zukünftige Marktdesign sowie der Ordnungsrahmen für die Energieversorgung mit dem Fokus auf Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung aussehen, um eine sichere, kosteneffiziente und umweltverträgliche Energieversorgung zu gewährleisten?

Die Teilnehmer werden Einblicke in die Prinzipien und den aktuellen Stand der Technik erneuerbarer Energien sowie den zukünftigen Energiemarkt erhalten. Daneben sollen auch zukunftsträchtige Forschungspotentiale und -aktivitäten näher beleuchtet und die führende Rolle der europäischen sowie auch der deutschen Industrie in diesem Bereich hervorgehoben werden.

Dekarbonisierung

Um die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen, muss die Energieerzeugung derart umgestellt werden, dass fossile Brennstoffe nur noch eine sehr geringe bis gar keine Rolle mehr spielen. Im Gegenzug soll der Anteil von CO2-Abgasen bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gesenkt werden. Ziel hierbei ist es, den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid signifikant zu reduzieren.

Dezentralisierung

Die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Sonne durch Windräder bzw. Photovoltaikanlagen erfolgt meist dezentral an vielen verschiedenen Orten. Teilweise erfolgt sie auch fernab der Orte, an denen diese Energie benötigt wird. Daher geht eine Dezentralisierung der Energieerzeugung auch mit einem Netzausbau einher, um die Energie zu den Orten des tatsächlichen Verbrauchs zu transportieren.

Digitalisierung

Entscheidend für eine nachhaltige Veränderung der Energiewirtschaft ist hierbei die Digitalisierung. Dabei kommt es darauf an, die Erzeugung und Verteilung sowie den Verbrauch der Energie zu vernetzen und zu optimieren. Im Zuge der Digitalisierung ist auch die Gewährleistung der Informations- und Datensicherheit innerhalb der digitalen Infrastruktur enorm wichtig, um die Sicherheit des Energiesektors sowie die Akzeptanz bei den Endkunden zu gewährleisten.

Das Seminar wird vom 13. bis zum 18. März 2017 in Berlin stattfinden. Während dieser Zeit soll den ca. 20 Teilnehmern ein umfassender Einblick in die Themen der 3 D’s „Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung“ verschaffen werden. Aus diesem Grund ist dafür eine Mischung aus Fachvorträgen, Unternehmensbesichtigungen und Workshops vorgesehen. Diskussionen werden zwischen und während den einzelnen Programmpunkten angeregt, um das Verständnis der Teilnehmer zu vertiefen. Als Nebenprogramm sind diverse kulturelle Abendveranstaltungen sowie Besichtigungen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt geplant. Abgeschlossen wird das Seminar mit einem öffentlichen Fallstudienwettbewerb, um von der Diversität der Teilnehmer aus ganz Europa zu profitieren und neue Ideen sowie Ansätze für die Zukunft der Energiewende zu generieren. Das Thema des Fallstudienwettbewerbs sollte nach Möglichkeit alle drei Themenschwerpunkte des Seminars, also Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung, umfassen, um einen würdigen Abschluss des Seminars zu bieten.

Einen Überblick darüber, was an dem Veranstaltungstag konkret geschieht, erhalten Sie auf unserer englischsprachigen Vision-Seite.

 
Die Veranstaltung wird ehrenamtlich und ohne Gewinnerzielungsabsicht durch Studenten der AG WiIng ausgerichtet. Deswegen sind wir für eine erfolgreiche Ausrichtung des Events auf Ihre Unterstützung angewiesen.

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